Stadtplan Leverkusen
29.05.2009 (Quelle: Bayer 04)
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Bayer 04 will nun auch die letzte Hürde nehmen


Die Versuchung muss groß gewesen sein: Bayer 04-Trainer Bruno Labbadia, Kapitän Simon Rolfes und Sportchef Rudi Völler kamen dem DFB-Pokal am Freitagmittag bereits ganz nah. In der Aufwärmhalle im Olympiastadion war die Trophäe aufgebaut und dort fand die offizielle Pressekonferenz vor dem Finale gegen Werder Bremen statt. Neben dem Bayer 04-Trio nahm auch einer Bremer Delegation mit Trainer Thomas Schaaf, Kapitän Frank Baumann und Manager Klaus Allofs an der Veranstaltung teil.

Bisheriger Verlauf sorgt für Selbstvertrauen

Seit dem späten Donnerstagnachmittag hält sich die Werkself in der Hauptstadt auf und macht sich bereits mit der Pokalatmosphäre bekannt. An einigen Straßen und Ecken sind die Hinweise auf das große Endspiel nicht zu übersehen. So hängen am Ku'damm beispielsweise große Bayer 04-Fahnen. „Die Mannschaft macht einen sehr entspannten Eindruck, jeder Einzelne freut sich. Wir haben vom ersten Tag darauf hingearbeitet, nach Berlin zukommen und haben schon in Oberhausen angesprochen, dass Berlin ein wunderschönes Erlebnis ist, aber man einige Hürden nehmen muss. Jetzt stehen wir in Berlin und freuen uns enorm", beschreibt Bruno Labbadia die Stimmung vor dem Saisonabschluss.

Das Finale zwischen Bayer 04 und Werder Bremen, ist eines zwischen zwei Mannschaften mit vielen Gemeinsamkeiten. In der Bundesliga steht die Werkself auf Platz neun nur einen Rang besser da als die Bremer und somit ist es für beide Vereine die Chance, sich nicht nur den nationalen Pokaltitel zu sichern, sondern sich gleichzeitig auch für das internationale Geschäft zu qualifizieren. Auf das Selbstvertrauen vor dem Finale hat die Liga keinen Einfluss mehr, sagt Bayer 04-Kapitän Simon Rolfes: „In den anderen Pokalspielen haben wir gezeigt, dass wir den Sprung von der Liga zum Pokal schaffen. Wir alle wissen, was wir bisher in diesem Wettbewerb gespielt haben und das gibt uns Selbstvertrauen. Die Liga spielt keine Rolle mehr."


Sehnsucht nach einem Titel

In den beiden zurückliegenden Duellen gegen Werder blieb die Werkself in der absolvierten Bundesliga-Saison ohne Niederlage. In der Hinrunde gelang im Weserstadion ein 2:0-Erfolg und in Düsseldorf endete die Rückrunden-Partie mit einem 1:1-Unentschieden. Die Stärken und Schwächen beider Mannschaften haben die Trainer längst analysiert und ihren Spielern die Erkenntnissen mit auf den Weg gegeben. „Leverkusen hat eine hervorragende Hinrunde gespielt, in der sie ihr ganzes Potenzial aufgezeigt haben. Sie sind sehr laufstark, technisch stark, haben ein kompaktes Spiel. Wir haben uns bisher sehr schwer getan gegen sie. Es ist eine sehr schwere Aufgabe und ich hoffe, wir können es diesmal besser machen als in der Liga", erklärt Werder-Coach Thomas Schaaf, der den DFB-Pokal sowohl als Spieler (1991 und 94) als auch als Trainer (1999 und 2004) zweimal gewinnen konnte.

Der letzte Titelgewinn der Werkself liegt im Vergleich zu den Grün-Weißen schon etwas länger zurück. 1993 konnte Bayer 04 den DFB-Pokal zum ersten und bislang einzigen Mal an die Dhünn holen. Seit 16 Jahren wird also auf einen richtigen Grund zum Feiern und auf eine Trophäe gewartet. Es wäre mal wieder an der Zeit, lautet daher auch die Meinung von Bayer 04-Sportchef Rudi Völler. „Wir sehen die vielleicht fußballerisch besten Mannschaften in Deutschland. Das hört sich sehr komisch an bei den Tabellenpositionen in der Bundesliga, aber beide Teams haben eine offensive Spielweise und das wird sicher auch für die Zuschauer sehr schön."

So könnten sie spielen:

Bayer 04: Adler - Castro, Friedrich, Sinkiewicz, Kadlec - Rolfes - Renato Augusto, Vidal, Barnetta - Kießling, Helmes

Werder Bremen: Wiese - Fritz, Prödl, Naldo, Boenisch - Baumann - Frings, Özil - Diego - Almeida, Pizarro


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Letzte Änderung am 22.04.2011 21:34 von leverkusen.
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