Stadtplan Leverkusen
13.04.2008 (Quelle: Bayer 04)
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Bayer meldet sich zurück


Keine Frage, Bayer 04 hat seinen Abwärtstrend klar und deutlich gestoppt. Hatte der 1:0-Sieg gegen St. Petersburg noch eher Wert für die Statistik, so schlug der 3:0-Erfolg über den VfB Stuttgart umso deutlicher ins Gewicht. Bayer überholte den VfB und sprang von Platz sechs auf vier.

„Das war heute über weite Strecken ein tolles Spiel meiner Mannschaft, das war ganz ausgezeichnet“, freute sich Michael Skibbe zu recht über Leistung und Ergebnis.

Der Cheftrainer änderte die St. Petersburg-Anfangself auf fünf Positionen. Auch der zuletzt verletzte Tranquillo Barnetta fing wieder an.

Bei strömendem Regen warf Bayer von Anpfiff an viel Kampfgeist und Laufbereitschaft in dieses Duell auf Augenhöhe. Der VfB als die Mannschaft der Stunde gefiel mit stabiler Abwehr und ballsicheren Passagen.

Adler phantastisch

Die erste Chance für Cacau nach Manuel Friedrichs Patzer: Von halblinks im Strafraum landete sein Schussversuch aufs lange Eck an der Eckfahne (9.).

Eine intensive Partie auf hohem technischen Niveau, der eigentlich nur die klaren Torszenen fehlte. Stark, wie sich Hans Sarpei und Gonzalo Castro immer wieder über außen einschalteten und wie Stefan Kießling für zwei rackerte.

Und überragend, wie René Adler den Rückstand verhinderte. Hilbert zog nach verpatzter Abseitsfalle an ihm vorbei, schoss aus spitzem Winkel, aber Adler rettete mit toller Reaktion (30.).

Doppelschlag vor der Pause
„Hier mussten wir gehörig schwitzen“, gab Skibbe zu. Gegen die gute VfB-Defensive schien alles auf eine torlose erste Hälfte zu deuten, ehe VfB-Keeper Ulreich Bayer zur Seite stand. Eine Flanke von Sarpei wehrte Ulreich zu kurz ab, und Rolfes verwandelte direkt mit rechts aus 25 Metern (41.).

Und es lief schon die Nachspielzeit, als Ulreich nochmals patzte. Schwach seine Faustabwehr nach Barnettas Weitschuss, den Abpraller köpfte Kießling aus acht Metern ein.

Auch die zweite Hälfte blieb äußerst sehenswert. Weil der VfB nicht aufgab und Bayer klasse konterte. Zwei Mal hatte Theofanis Gekas das 3:0 auf dem Fuß. Erst war nach schönem Trick gegen Delpierre Endstation bei Ulreich, danach strich sein Flachschuss um Zentimeter am langen Eck vorbei (52./54.).

Rolfes zum zweiten Mal
Es blieb spannend – bis zur 71. Minute. Es sollte einfach alles passen für Bayer und Rolfes: Delpierre wollte an der Strafraumgrenze klären, schoss Rolfes ans Schienbein, und der Ball flog über Ulreich zum 3:0 ins Netz.

Dass der Torwart diesmal zum großen Teil den Unterschied machte, demonstrierte Adler gegen Cacau. Fast nicht zu erklären, wie Adler den Kopfball aus fünf Metern mit einer Hand abwehrte (76.).

Mittwoch in Bielefeld
Manuel Friedrich und Gekas verpassten noch den vierten Treffer, aber Fans und vor allem Sportchef Rudi Völler an seinem 48. Geburtstag waren dennoch hoch zufrieden.

Bereits am Mittwoch geht es in Bielefeld wieder um Bundesligapunkte, Anstoß ist um 20 Uhr.

Bayer 04: Adler - Castro, Friedrich, Callsen-Bracker, Sarpei - Sinkiewicz - Schneider, Rolfes - Kießling, Gekas, Barnetta

VfB Stuttgart: Ulreich - Beck, Fernando Meira, Delpierre, Boka - Pardo, Hitzlsperger - Hilbert, Khedira - Bastürk - Cacau

Tore: 1:0 Rolfes (41.), 2:0 Kießling (45. + 1), 3:0 Rolfes (70.)

Einwechslungen: 15. Marica für Hitzlsperger; 42. Barbarez für Schneider, 60. da Silva für Khedira, 76. Magnin für Boka, 76. Schwegler für Sinkiewicz, 80. Dum für Barnetta

Gelbe Karten: Callsen-Bracker - Hitzlsperger

Zuschauer: 22500

Schiedsrichter: M. Kempter (Sauldorf)


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Letzte Änderung am 03.04.2010 11:19 von leverkusen.
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