Draußen dämmeriges Licht und nasskalte Graupelschauer - drinnen mollig warme Heizung, Kerzenlicht und Kaminfeuer. So sieht der November klimatechnisch für die meisten Leverkusener aus.
Damit die Gemütlichkeit nicht in Kopfschmerz durch mangelnden Sauerstoff mündet und zu viel Feuchtigkeit nicht zu Schimmel an den Wänden führt, muss gelüftet werden, und zwar richtig.
Ein gesundes Wohnklima zeichnet sich durch etwa 45 bis 60 Prozent relative Luftfeuchte und eine angenehme Temperatur ohne schlechte Gerüche und Schadstoffe aus. Alles dicht zu halten, um Heizkosten zu sparen, ist keine Alternative. In bewohnten Räumen entsteht ständig Wasserdampf (in einem 4-Personen-Haushalt im Extremfall sogar bis zu 15 kg in 24 Stunden), der abgeführt werden muss. Anderenfalls droht Schimmelpilzbefall, eine ernst zu nehmende Gesundheitsgefährdung.
Richtig Lüften bedeutet, bei einem möglichst geringen Verlust an Heizenergie einen vollständigen Luftaustausch zu erreichen. Dies gelingt am besten nach der Regel: kurz und kräftig, d. h. mittels einer Stoßlüftung. Die Empfehlung lautet:
Diese Lüftungsmethode sollte mehrmals pro Tag wiederholt werden. Dauerlüften mit gekipptem Fenster ist tabu!
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