Durch einen konsequenten Polizeieinsatz wurde am Samstag (04.11.06) wahrscheinlich eine handfeste Auseinandersetzung beim Bundesligaspiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem FSV Mainz 05 verhindert.
Im Vorfeld des Spiels hatte die Leverkusener Polizei Hinweise bekommen, dass in einem Bus aus Mainz mehrere Problemfans anreisen sollten. Tatsächlich wurde der Bus auch auf der A 1 festgestellt und von Polizisten auf den Parkplatz Kurtekotten geleitet. Hier wurde das Fahrzeug dann durchsucht und die Personen überprüft.
Dabei stellte sich heraus, dass der Verdacht auch begründet war.
Im Bus befanden sich 53 "Fans", von denen aber nur 13 Personen eine Eintrittskarte hatten. Darüber hinaus waren unter den Fahrgästen sechs Personen, die mit einem bundesweitem Stadionverbot belegt waren. Außerdem fanden die Beamten im Fahrzeug zahlreiche Schlagwerkzeuge und Maskierungen.
Den 13 Mainzern, die eine Eintrittskarte hatten, wurde der Besuch des Fußballspiels gestattet. Unter Polizeibegleitung wurde der Bus mit den übrigen 40 Fahrgästen bis zur Landesgrenze Rheinland-Pfalz gelotst und dort den zuständigen Kollegen übergeben. Ihre 13 Mitreisenden mussten die Rückreise nach dem Spiel mit dem Zug antreten. Das Spiel verlief im übrigen störungsfrei.
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