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Geschichte

Wiesdorf, Opladen, Schlebusch, Steinbüchel, Rheindorf, Bergisch Neukirchen, Hitdorf, Bürrig, Lützenkirchen, Küppersteg, Quettingen, Alkenrath, Manfort, Waldsiedlung

(Ober-)bürgermeister, Wappen, Ehrenbürger, Ehrenringträger, Stadtälteste, Landräte

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Die 10 neuesten Geschichts-Nachrichten:
21.10.2014: Vortrag zur römischen Geschichte: "Augustus - Vom Revolutionär zum Friedensfürsten"
17.10.2014: Entdeckungstour in Leverkusen: In Opladen auf den Spuren der NS-Zeit
16.10.2014: OGV-Vortrag: "Eisenbahn und Strategie im Ersten Weltkrieg – Planungen und Bauten im Rheinland"
08.10.2014: OGV-Kamingespräch "Toleranz und Sport - ein Widerspruch?"
23.09.2014: Öffnungszeiten der OGV-Ausstellung "1914 - Mobilisierung in europäischen Heimaten" in der Villa Römer
17.09.2014: OGV-Tagesfahrt: "1914 – Mitten in Europa, Fahrt nach Essen und Duisburg" am 20.09.2014
16.09.2014: Öffnungszeiten der OGV-Ausstellung "1914 - Mobilisierung in europäischen Heimaten" in der Villa Römer
14.09.2014: Geschichtsfest und Tag des offenen Denkmals
13.09.2014: 1914 - Mobilisierung in europäischen Heimaten
04.09.2014: 35 Jahre OGV

70 Videos, die sich auf Geschichte beziehen:
13.09.2014: 1914 Ausstellungseröffnung
03.09.2014: Pressekonferenz Tag des offenen Denkmals
03.09.2014: 35 Jahre OGV
17.07.2014: 1. Weltkrieg, Ausstellungseröffnung
18.03.2014: Ingo Henckels: Ohligschläger
16.02.2014: Heimatfront: Ausstellungseröffnung
23.11.2013: OGV-Pressekonferenz
15.10.2013: Die nächsten Veranstaltungen des BGV
15.10.2013: Bayer JU 52, das erste Industrieflugzeug Deutschlands
24.09.2013: Leverkusen als Gesamtkunstwerk
08.09.2013: Eröffnung Geschichtsfest
04.09.2013: Siedlungsgeschichte Opladens
24.08.2013: Guido von Büren stellt Montanus 13 vor
24.08.2013: 113 Jahr Bauverein: Bruno-Wiefel-Rallye
13.07.2013: Ausstellungseröffnung „Siedlungsgeschichte Opladens"
08.05.2013: Schlesische Spuren
16.04.2013: Geschichte der Firma AGFA sowie der chemischen AGFA-Materialien
13.10.2012: Das soziale Engagement von Bayer im Wandel der Zeiten
09.09.2012: Tag des offenen Denkmals
30.06.2012: Vom Bayerwerk zum Chempark: Ausstellungseröffnung
27.12.2011: Jahresprogramm 2012 des Opladener und Jülicher Geschichtsvereins
26.11.2011: Michael Gutbier: Schriften des OGV
17.09.2011: Sozialer Protest gegen Napoleon
16.09.2011: Eröffnung Stadtgeschichtliches Informationszentrum
11.09.2011: Tag des offenen Denkmals: Villa Rhodius (3/4)
11.09.2011: Tag des offenen Denkmals (2/4)
11.09.2011: Tag des offenen Denkmals (1/4)
07.04.2011: Else Yeo: Zuccalmaglio (5/5)
07.04.2011: Else Yeo: Zuccalmaglio (4/5)
07.04.2011: Else Yeo: Zuccalmaglio (3/5)
07.04.2011: Else Yeo: Zuccalmaglio (2/5)
07.04.2011: Else Yeo: Zuccalmaglio (1/5)
26.03.2011: Rolf Müller: Über die Wupper
23.01.2011: 25 Jahre Stadtgeschichtliche Vereinigung
01.04.2010: Amtskette
23.03.2010: Genealogische Arbeitsemeinschaft des BGV, Niederwupper
23.03.2010: Gabriele Pelzer: Ausstellung über die Wupper
20.03.2010: Amtskette des Oberbürgermeisters
20.03.2010: Reinhold Braun: 50 Jahre Freiherr-vom-Stein-Gymnasium
13.09.2009: Tag des offenen Denkmals: Sankt Engelbert
13.09.2009: Tag des offenen Denkmals, Teil 3: Jochen Simon
13.09.2009: Tag des offenen Denkmals, Teil 2: Einführung Gregor Schier
30.06.2009: Der Bergische Geschichtsverein, Abteilung Niederwupper 1933-1945
20.04.2009: Die Hitdorfer Fahne im Wind
10.03.2009: Günther Junkers: Lebensläufe Rußlanddeutscher Spätaussiedler (Teil 3) Diskussion
10.03.2009: Günther Junkers: Lebensläufe Rußlanddeutscher Spätaussiedler (Teil 2) Diskussion
10.03.2009: Günther Junkers: Lebensläufe Rußlanddeutscher Spätaussiedler (Teil 1)
10.03.2009: Reinhold Braun: Jugendbewegung vor 1933 in Leverkusen
14.10.2008: Dr. Günter Junkers: Das Ortsfamilienbuch von Steinbüchel (8)
14.10.2008: Dr. Günter Junkers: Das Ortsfamilienbuch von Steinbüchel (7)
14.10.2008: Dr. Günter Junkers: Das Ortsfamilienbuch Steinbüchel (5)
14.10.2008: Dr. Günter Junkers: Das Ortsfamilienbuch Steinbüchel (2)
14.10.2008: Dr. Günter Junkers: Das Ortsfamilienbuch von Steinbüchel(10)
14.10.2008: Dr. Günter Junkers: Das Ortsfamilienbuch von Steinbüchel (Teil 9)
14.10.2008: Dr. Günter Junkers: Das Ortsfamilienbuch von Steinbüchel (4)
14.10.2008: Dr. Günter Junkers: Das Ortsfamilienbuch von Steinbüchel (Teil 3)
14.10.2008: Dr. Günter Junkers: Das Ortsfamilienbuch von Steinbüchel (Teil 1)
14.09.2008: Mittel und Wege in und nach Leverkusen (9/9)
14.09.2008: Mittel und Wege in und nach Leverkusen (8/9)
14.09.2008: Mittel und Wege in und nach Leverkusen (7/9)
14.09.2008: Mittel und Wege in und nach Leverkusen (6/9)
14.09.2008: Mittel und Wege in und nach Leverkusen (5/9)
14.09.2008: Mittel und Wege in und nach Leverkusen (4/9)
14.09.2008: Mittel und Wege in und nach Leverkusen (3/9)
14.09.2008: Mittel und Wege in und nach Leverkusen (2/9)
14.09.2008: Mittel und Wege in und nach Leverkusen (1/9)
14.09.2008: Eröffnung Geschichtsfest mit Dudelsackmusik
14.09.2008: Eröffnung Geschichtsfest
00.00.1999: Leverkusen in der Nachkriegszeit - Teil 1
00.00.1999: Leverkusen in der Nachkriegszeit - Teil 5


Wiesdorf und Leverkusen Fotos, heute


1107 Wiesdorf (Wistubbe) wird erstmals urkundlich erwähnt

1190 Wiesdorf besitzt eine Pfarrkirche

1571 Der Rhein verändert im Februar-Hochwasser seinen Lauf und zerstört Häuser und Kirche

1657 Nach der erneuten Zerstörung durch ein Rheinhochwasser wird der Ort weiter östlich errichtet

1666 Bau von St. Antonius

1819 Abtrennung von der Bürgermeisterei Schlebusch

1836 Wiesdorf hat ungefähr 1000 Einwohner

1860 Apotheker Carl Leverkus baut seine Ultramarin-Farbenfabrik am Kahlen Berg (Leverkusen) bei Wiesdorf

31.8.1889 Wiesdorf und Bürrig bilden die gemeinsame Bürgermeisterei Küppersteg und scheiden damit aus dem Bürgermeisterverbund mit Opladen aus

1890 Die Einwohnerzahl ist auf 2500 gestiegen

1891 Die Farbenfabriken Bayer kaufen von Leverkus' Söhnen das Werksgelände

15.08.1893 Das erste Rathaus in Küppersteg wird bezogen (heute Mc Paper)

1906 Weihung der evanglischen Christus-Kirche

15.03.1910 Einzug in das neue Rathaus der Bürgermeisterei Küppersteg in Wiesdorf

1912 Verlegung des Bayer-Firmensitzes nach Leverkusen

1.4.1920 Zusammenschluß von Bürrig und Wiesdorf zur Bürgermeisterei unter dem Namen Wiesdorf mit 26.671 Einwohnern

12.2.1921 Verleihung des Stadtrechts an Wiesdorf

1925 Gründung der IG Farben, zu der auch das Bayerwerk gehört

1.4.1930 Gründung der Stadt Leverkusen mit 42.619 Einwohnern durch Zusammenschluß der Orte Schlebusch, Steinbüchel, Rheindorf und der Stadt Wiesdorf.

1945 Einnahme Leverkusens durch die Amerikaner

19.12. 1951 Neugründung der Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft

1.4.1955 Leverkusen wird kreisfreie Stadt mit 78.623 Einwohnern

17.11.1963 Leverkusen wird Großstadt mit 100.000 Einwohnern

01.01.1969 Gebietsänderungsvertrag (Gesetz) zwischen Opladen und Leverkusen wirksam: Steinbüchel-West und der anschließende "Driescher Zipfel" kommen zu Leverkusen; die Siedlung "Am Kiesberg" und das Gebiet östlich der Bruchhauser Straße fallen an Opladen, außerdem das Gewerbegebiet Fixheide.
131 ha und 3054 Einwohner wechseln von Opladen nach Leverkusen, 82 ha und 747 Einwohner von Leverkusen nach Opladen.

1969 Einweihung des ersten Abschnitts der neuen City incl. des Forums

25.10.1971 Abriß des alten Rathauses

1.1.1975 Kommunale Neugliederung: Opladen, Bergisch Neukirchen und Hitdorf kommen zu Leverkusen. Leverkusen hat nunmehr ca. 170.000 Einwohner. Ca. 140 Straßen werden umbenannt.

01.04.1977 Eröffnung des neuen Rathauses


Opladen Fotos heute

1168 Opladen wird als Upladin erstmals urkundlich erwähnt; in einer Urkunde der Abtei Siegburg; unter den Zeugen befindet sich ein "Euirhardus Upladhin".

1223 Früheste Nennung der St. Remigius-Kirche

1264 Der Rittersitz Ophoven wird erstmals beurkundet

1307 Im Zusammenhang mit der Rechtsrheinischen Fernverkehrsstraße (später auch "Frankfurter Steinweg", "Köln-Arnheimer-Chaussee") findet die Wupperbrücke erstmals Erwähnung.

1359 Der Friedenberger Hof kann urkundlich erstmals nachgewiesen werden.

1360 Aufzeichnung des Opladener "Rechts- und Ritterbuches". Damit beginnt Opladens ununterbrochene Gerichtstradition, die sich 1812 mit dem Friedensgericht und seit 1879 mit dem Amtsgericht fortsetzt.

1363 Opladen ist Teil des bergischen Amtes Miselohe (bis 1807).

1594 Durch Reformation erstmals eine lutherische Gemeinde in Opladen (bis 1620).

1730 "Umsteigestation" der Thurn und Taxisschen Post an der Wupperbrücke

1816 Errichtung der "Sammtgemeinde Opladen" mit Opladen, Bürrig, Neukirchen und Leichlingen.

1819 Eingliederung des preußischen Landkreises Opladen in den Landkreis Solingen.

1822 Beginn der industriellen Entwicklung in Opladen ("Sayet-Maschinen-Spinnerei" an der Wupperbrücke).

1850 Gründung der ersten Opladener "höheren Lehranstalt" (seit 1867 Erzbischhöfliches Aloysium).

1856 Umwandlung der "Sammtgemeinde Opladen" in die Bürgermeisterei "Opladen Stadt" und die Bürgermeisterei "Opladen Land", mit Wiesdorf und Bürrig (1889: Gründung der Bürgermeisterei Küppersteg).

27.12.1858 Verleihung des Stadtrechts an Opladen durch den Regenten Wilhelm Prinz von Preußen

1859 Erstmals wieder evangelischer Gottesdienst in Opladen.

1866 Unterrichtsbeginn in der evangelischen "höheren Töchterschule" und in der katholischen "Privat-Töchterschule"

1867 Anbindung Opladens an das Eisenbahnnetz durch die "Bergisch-Märkische-Eisenbahn"

1874 Eröffnung der Rheinischen Eisenbahn

1876 Einweihung der evangelischen Kirche am Bielert

1879 Übergabe der Synagoge in der Altstadtstraße (1938 Zerstörung durch die Nationalsozialisten, Gedenkstein)

1881 Verkehrsübergabe der Eisenbahnlinie Opladen-Lennep

1883 Opladen erhält ein Stadtwappen

1886 Gründung der Feuerwehr

1903 Inbetriebnahme der "Königlich Preußischen Eisenbahnhauptwerkstätte"

1914 Opladen wird Kreisstadt des Landkreises Solingen, seit 1931 des Rhein-Wupper-Kreises (bis 1975)

1930 Eingemeindung von Quettingen und Lützenkirchen

1931 Baubeginn an der Opladener "Umgehungsstraße", einem Teilstück der ersten deutschen Autobahn

1956 Patenschaft über die ostpreußische Stadt Treuburg

01.01.1969 Gebietsänderungsvertrag zwischen Opladen und Leverkusen wirksam: Steinbüchel-West und der anschließende "Driescher Zipfel" kommen zu Leverkusen; die Siedlung "Am Kiesberg" und das Gebiet östlich der Bruchhauser Straße fallen an Opladen, außerdem das Gewerbegebiet Fixheide.
131 ha und 3054 Einwohner wechseln von Opladen nach Leverkusen, 82 ha und 747 Einwohner von Leverkusen nach Opladen.

1973 Eröffnung der Fußgängerzone

1973 Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages Opladen-Bracknell (Großbritannien)

1.1.1975 Zusammenschluß mit Leverkusen im Rahmen der kommunalen Neugliederung


Schlebusch heute   Bürgermeister

1135 Erstmalige Erwähnung von Schlebusch

1220 Erbauung von Schloß Morsbroich

1889 Neubau von St. Andreas

15.5.1929 Volksentscheid gegen die Eingemeindung nach Köln

1.4.1930 Gründung der Stadt Leverkusen mit 42.619 Einwohnern durch Zusammenschluß der Orte Schlebusch, Steinbüchel, Rheindorf und der Stadt Wiesdorf.
Und hier das ganze in schöne Worte gefaßt:
Wo heute Schlebusch liegt, war früher ein schönes Waldgebiet entlang der Dhünn. Es wurde im 7.Jahrhundert von den Dörfern Hummelsheim und Nittum zur Landwirtschaft genutzt. Holz wurde zu Brennholz verarbeitet und Äcker wurden angelegt, aber was nicht jeder weiß, es gab im Schlebuscher Wald auch einen Weinberg. Das meinen jedenfalls die Historiker, denn im Jahre 1301 sagte eine Kölner Frau der Abtei Heisterbach eine jährliche Ration Wein aus "Schlehenbusch" zu (Im Volksmund hieß Schlebusch "Schlehenbusch".)
Selbst Ritter hat es in Schlebusch gegeben. Dieser Rittersitz hieß "Binnerster Hof", wurde aber auch "Junkershof" genannt und verfügte etwa im 12. Jahrhundert über eine Kapelle in Schlebuschrath. Das haben jedenfalls archäologische Grabungen in den 60er Jahren ergeben. Namentlich wurden diese Ritter erst in 14. Jahrhundert erwähnt. Genannt wurde immmer wieder Johann von Schlebusch. Er war, so vermutet man, der erste Amtsmann. Im 15.Jahrhundert, genauer gesagt 1491, schenkt der Enkel von Johann von Schlebusch, der auch Johann hieß, der Kapelle von Schlebuschrath die Annaglocke.
Im 15. Jahrhundert wurde aus Schlebusch endlich ein richtiges Dorf. Das lag an der "Bergischen Landstraße" (B51), die an Bedeutung gewann, weil auf ihr Waren vom Bergischen Land nach Köln transportiert worden sind. Die Kaufleute machten oft halt in Schlebusch, den es gab hier viele Wirtshäuser. In Schlebusch wurden auch Fuhrwerke angeboten, um die Steigungen ins Bergische Land besser zu bewältigen.
Die Straße brachte leider nicht nur angenehme Kundschaft. 1583 wurde Schlebusch geplündert und die Kapelle niedergebrannt. 1591 wurde die Kapelle neu errichtet.
Aber auch der 30jährige Krieg verschonte Schlebusch nicht. Am 07. Mai 1623 wurde Schlebusch unter dem spanischen Regiment Don Gonzales de Cordova zerstört, weil die Schlebuscher sich geweigert hatten, ihm und seinen Soldaten kostenlos Unterkunft und Verpflegung zu gewähren.
Auch heute gibt es noch ein paar Anzeichen auf die Ritter in Schlebusch, wie z.B. das Schloß Morsbroich.
Steinbüchel heute

1158 Konrad von Steinbüchel erwirbt einen Rittersitz

1582 Weihung der Kapelle des heiligen Antonius mit der Sau in Fettehenne

1700 Die Antonius-Kapelle wird wegen Baufälligkeit abgerissen

1724 Komptur von Droste auf Morsbroich kauft den Steinbüchler Rittersitz für den Deutschen Orden, dem er bis 1798 gehört

1737 Neuerrichtung der Kapelle in Fettehenne und Weihung dem Hl. Johannes von Nepomuk

1823 Bürgermeister Rossi leitet von Fettehenne aus 43 Jahre die Geschicke der Gemeinden Schlebusch, Steinbüchel und Lützenkirchen ehemaliges Rathaus, 11 k

1890 Friedrich Weskott, Sohn des Bayer-Mitgründers erwirbt den Herrensitz von Steinbüchel

1897 In Neu-Boddenberg wird die abgetragene Nikolaus-Kirche neu errichtet

1.4.1930 Gründung der Stadt Leverkusen mit 42.619 Einwohnern durch Zusammenschluß der Orte Schlebusch, Steinbüchel, Rheindorf und der Stadt Wiesdorf.

Rheindorf heute
1115 Erste Erwähnung Isaaks von Rheindorf, eines ritterlichen Dienstmannes des Grafen von Berg

1170 Erwähnung der Kirche St. Aldegundis

1181 Ausbau von St. Aldegundis als Wehr- und Schutzkirche

1200 Rittersitz des Manfred von Rheindorf

1360 Mitverwaltung Rheindorfs durch das Amt Monheim für den Grafen von Berg

1657 St. Aldegundis bietet Schutz vor dem Rheinhochwasser

1705 Errichtung des Zollhofes

1784 Bau des Bergerhofes

1815 Aufhebung der Zollstation

1840 Veränderung des Flußlaufes der Dhünn, die nicht mehr direkt in den Rhein, sondern bei Rheindorf in die Wupper mündet

1896 Ausscheiden aus dem Bürgermeister-Verband mit Monheim

1911 Errichtung des Rheindeiches

1.4.1930 Gründung der Stadt Leverkusen mit 42.619 Einwohnern durch Zusammenschluß der Orte Schlebusch, Steinbüchel, Rheindorf und der Stadt Wiesdorf.

1944 Ausbombung des Haupthauses der Burg Rheindorf

1949 Ansiedlung der Denso Chemie

Bergisch Neukirchen heute

1223 (Bergisch) Neukirchen wird erstmals urkundlich erwähnt

1300 Erste Erwähnung von Atzlenbach

1521 Erwähnung von Unterölbach (Under-Euuelbach)

1555 Neukirchen erhält ein eigenes Gericht, das 1600 mit dem Schlebuscher Gericht vereinigt wird

1630 Der Ort wird im dreißigjährigen Krieg niedergebrannt

1781 Ausbau der evangelischen Kirche

1795 Besetzung durch die Franzosen (bis 1801)

1807 Neukirchen und Witzelden unterstehen einer gemeinsamen Bürgermeisterei (Mairie)

1815 Gründung der Rheinischen Obstkrautfabrik

1820 (Bergisch) Neukirchen kommt bei der Teilung der Bürgermeisterei Witzelden zur Bürgermeisterei Opladen

1851 Trennung von Opladen

1857 Verleihung des Stadtrechts an (Bergisch) Neukirchen

1881 Durch die Linie Opladen-Lennep gewinnt Neukirchen Anschluß an das Eisenbahnnetz

1904 Name der Stadt Neukirchen wird in Bergisch-Neukirchen abgeändert, nachdem der neuerrichtete Bahnhof auch so benannt wurde

13.07. 1910 Absturz des Luftschiffes "Erbslöh" bei Pattscheid

1.6.1964 Name der Stadt Bergisch-Neukirchen wird in Bergisch Neukirchen abgeändert

1.1.1975 Zusammenschluß mit Leverkusen im Rahmen der kommunalen Neugliederung



Hitdorf heute

1151 Erstmalige Erwähnung als "Huttorp"

1356 Hitdorf wird als Rheinhafen zum erstenmal urkundlich erwähnt

1441 Hitdorf wird Sitz eines Landgerichts für das Kirchspiel Rheindorf

1663 General Graf von Merode geht bei Hitdorf über den Rhein und plündert

1729 Beurkundung des Hitdorfer Fährrechts

1765 Gründung einer Tabakfabrik

1827 Aufnahme in den Stand der Stände im preußischen Provinziallandtag

1833 Bau einer Brauerei

1840 Hitdorf wird selbständige Pfarrei

1843 Ausbau der Zündholzbetriebe

1857 Verleihung des Stadtrechts

1881 Gründung der Feuerwehr

1887 St. Stephanus wird geweiht und prägt ab nun das Ortsbild Hitdorfs

1896 Anschluß an die Elektrizitätsversorgung

1909 Anschluß an die Wasserversorgung

1910-1913 Ausbau des Hafens und seiner Werftanlage

1923 Anschluß an die Kanalisation

1930 Großfähre nimmt ihren Betrieb auf

06.04.1945 Übersetzen der Amerikaner des 504. Fallschirmjägerinfanterie-Regiment des 82. Luftlandedivision und besetzen des Dorfes
Trotz einer hohen Anzahl von deutschen Gefangenen mußten sich die Amerikaner am 07.04. wieder über den Rhein zurückziehen

1960 Eingemeindung Hitdorfs nach Monheim

1.1.1975 Zusammenschluß mit Leverkusen im Rahmen der kommunalen Neugliederung


Bürrig heute

1147 Erstmalige urkundliche Erwähnung

1280 Graf Adolf von Berg erhält das Patronat über St. Stephanus

1399 Überfall auf Burg Reuschenberg durch Kölner Bürger

1477 Neubau der Reuschenberger Mühle

1845 Errichtung eines Bahnhofs (Küppersteg) an der neuerrichteten Cöln-Mindener Eisenbahn

1860 Ansiedlung von Sprengstoffirmen

31.8.1889 Wiesdorf und Bürrig bilden die gemeinsame Bürgermeisterei Küppersteg und scheiden damit aus dem Bürgermeisterverbund mit Opladen aus

1893 Bau des Rathauses, der heutigen Post

1.4.1920 Zusammenschluß von Bürrig und Wiesdorf zur Bürgermeisterei unter dem Namen Wiesdorf mit 26.671 Einwohnern

1930 Bürrig gehört als Stadtteil von Wiesdorf zu Leverkusen

Lützenkirchen heute

1155 oder 1165 Erste urkundliche Erwähnung

1363 Lützenkirchen wird Sitz des bäuerlichen Landgerichts

1439 Erwähnung der Lehner Mühle

1506 Erwähnung von Biesenbach

1519 Glocke von St. Maurinus wird gegossen

1603 Erwähnung der Pulvermühle

1673 Erwähnung der Kreuzkapelle

1717 Woll- und Leinenweber ziehen nach Lützenkirchen

1807 Lützenkirchen ist mit Schlebusch verbunden

1842 Errichtung der Bergischen Krautfabrik Boddenberg

1847 Weihe der neuen Maurinus-Kirche nach Abbruch der alten

1860 Aufnahme der Produktion der Kleineisenfabrik Tillmanns in Neucronenberg

1878 Errichtung der Post

1897 Gründung der Spar- und Darlehenskasse

31.05.1908 Gründung der Feuerwehr

1914 Bau der elektrischen Kleinbahn

1927 Anschluß an die Gasversorgung

1930 Ausscheiden aus der Bürgermeisterei mit Schlebusch und Eingemeindung mit Quettingen nach Opladen

1975 Nach dem Zusammenschluß von Hitdorf, Opladen und Leverkusen zur neuen Stadt Leverkusen gehört Lützenkirchen zum Stadtbezirk III

Und hier das Ganze nochmals in schöne Worte gefasst:
Lützenkirchen ist schon sehr alt, älter als vielleicht so mancher Bürger der künstlichen Trabantenstadt Leverkusen glauben mag. Zum ersten Male in den Annalen der Geschichts- und Städteschreibung wurde Lützenkirchen - damals Lüzelenkerke geschrieben und gesprochen - im Jahre 1155 oder 1165 erwähnt, bei der dritten Ziffer ist man sich nicht ganz sicher.

Im Jahre 1439 erscheint Lüzelenkerke wieder in den Annalen, diesmal ist es die Lehner Mühle im Wiembachtal, die die Aufmerksamkeit der Geschichtsschreiber erregt - sozusagen der erste landwirtschaftliche Produktionsbetrieb in den grünen Wäldern dieses Dorfes und heuer Stadtteil von Leverkusen. Die Mühle selbst steht freilich nicht mehr. Bewundern hingegen kann man etwas anderes aus dem späten Mittelalter. Die 1519 gegossene Glocke der Kirche St. Maurinus. Diese Glocke, die eine der ältesten im gesamten rheinisch-bergischen Raum ist, hängt heute noch im Glockenturm des Gotteshauses und läßt allsonntäglich ihren sonoren Klang ertönen, der heutzutage wie ein Gruß aus einer längst vergangenen Epoche anmutet.

Knapp 40 Jahre später erhält Lüzelenkerke eine "Zweigstelle" des Landgerichtes (Köln?) und darf das gerichtliche Siegel führen. Noch heute zeugt davon ein Gedenkstein im Lützenkirchener Park am Marktplatz.

1603 wird die Pulvermühle erwähnt, 1673 die Kreuzkapelle errichtet. Heute führt daran vorbei von der Lützenkirchener Straße die schmale, noch immer ziemlich unbefestigte Gasse "Auf dem Lehn". Hier spürt man noch den Atem des alten, gänzlich unbevölkerten Lützenkirchens, wenn sich vor einem auf holprigem Pflaster die Wiesenlandschaft eröffnet und man die kleine, alte aber gut erhaltene und wie frisch enstandene Kapelle betrachtet.

Dreizehn Jahre später wird St. Maurinus vergrößert; dies wird noch einige Male geschehen, bis das Kirchenschiff seine heutigen Ausmaße erlangt. Und wiederum zwölf Jahre später wird ein neuerliches sakrales Gebäude begonnen, die Annakapelle, die in diesen Tagen immer noch vor allem für Hochzeiten genutzt wird. Nach ihr ist die Straße benannt, die an ihr vorbei führt - die Kapellenstraße zur Wohnsiedlung "Schöne Aussicht", die es freilich damals noch nicht gab; hier gab es nur Wälder und ausladende Wiesen.

1717 wurden die ersten Handwerker in Lützenkirchen heimisch. Die Annalen berichten in diesem Jahre von den Woll- und Leinenwebern. Auch nach ihnen wurde eine Straße benannt - die Leineweberstraße.

Im 19. Jahrhundert nimmt auch Lützenkirchen den Lauf anderer Dörfer sich zum Vorbild. 1842 wird die Bergische Krautfabrik Boddenberg eröffnet, 1878 erhält man eine Post, 1897 wird eine Spar- und Darlehenskasse gegründet.

Anfang dieses Jahrhunderts werden die ersten elektrischen Leitungen verlegt, die 1914 die elektrische Kleinbahn für sich nutzt. Heute zeugen die schwarzen Teerrillen im Straßenbelag der Lützenkirchener Straße von der Fahrspur dieser schmalspurigen Elektrobahn. 1927 wird Lützenkirchen auch an die Gasversorgung angeschlossen und spätestens ab hier verliert die Geschichte dieses idyllischen Dorfes in den rheinnahen Wäldern seine individuelle Gestalt. Lützenkirchens Historie wird so normal und ebenmäßig wie die anderer Stadtteile. Es werden immer mehr Häuser gebaut, immer mehr Betriebe siedeln sich an, die grüne Landschaft verschwindet immer mehr - es bleibt der Beton. Doch trotzalledem bleibt dieser kleine Fleck mit seiner dörflichen Umgebung und den vielen klaren Bächen ein grüner Punkt im betonverschandelten Stadtbild. Wer genau hinschaut, erkennt heute noch die unverwechselbaren sanften Hügel und Wälder und wenn man sich die Ohren zuhält und sich den Straßenverkehr wegdenkt, dann sieht man das alte Lüzelenkerke - grün, gemütlich und ... schön.


Küppersteg heute

1157 Erste Erwähnung als Steg über die Dhünn bei Bürrig

1845 Bau des Bahnhofs an der neuerrichteten Cöln-Mindener Eisenbahn

31.8.1889 Wiesdorf und Bürrig bilden die gemeinsame Bürgermeisterei Küppersteg und scheiden damit aus dem Bürgermeisterverbund mit Opladen aus

1.4.1920 Durch den Zusammenschluß von Bürrig und Wiesdorf ist Küppersteg nun ein Teil der Stadt Wiesdorf

1928 Bau der Christus-König-Kirche

1930 Küppersteg wird mit Wiesdorf Stadtteil von Leverkusen

Quettingen heute

1209 Erstmalige Erwähnung Quettingens als Quettinheim

1377 Erste Erwähnung des Quettinger Hofes

1423 Teilung des Quettinger Hofes in Ober- und Unterhof

1930 Eingemeindung mit Lützenkirchen nach Opladen

1975 Quettingen kommt mit Opladen nach Leverkusen

Manfort heute

1050 Erwähnung des Hemmelrather Hofes

1325 Erstmalige Erwähnung von Demanfort als Hof nahe Wiesdorf auf der Schlebuscher Heide

1591 Mannefurt gehört dem Besitzer von Steinbüchel

1795 Plünderung von Hof Manfort durch die Franzosen und Umsiedlung des Hofes
1867 Bau des Bahnhofes Schlebusch an der Bergisch-Märkischen-Eisenbahn

1870 Bau der Sprengstoff-Fabrik Kaiser und Edelmann (später Dynamit Nobel)

1872 Errichtung des Walzwerkes (später Wuppermann)

1875 Bau der ersten Schule

1886 Bau des (Güter-)Bahnhofes Morsbroich an der Rheinischen Bahn

12.07. 1900 Die Wiesdorfer Ortsteile Manfort, Schlebusch-Bahnhof und Wiesdorfer Heide werden ab jetzt unter der Namensbezeichnung Manfort geführt

1911 Zuzug von Eumuco

1912/13 Errichtung der St. Josephs-Kirche

1930 Manfort wird mit Wiesdorf Stadtteil von Leverkusen
Alkenrath heute

1953 Bau des neuen Stadtteils zwischen Schlebuschrath/Güterzuglinie Köln-Opladen, Autobahn, Bürgerbusch, Gezelinkapelle und Schloß Morsbroich.

Waldsiedlung heute

Gehörte immer zu Schlebusch

Nach der Explosion der dortigen Dynamitfabrik Bau von Einfamilienhäusern in den 20er Jahren
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