Auf Einladung des Kunstvereins diskutierten zur Mittagszeit Oberbürgermeister Uwe Richrath, Roswitha Arnold, Vorsitzende des Betriebsausschusses Kultur, Leverkusen, Thomas Helfrich, Leiter Bayer Kultur, Dr. Fritz Emslander, Stellvertretender Direktor Museum Schloss Morsbroich und Prof. Thomas Grünfeld, Bildhauer, Kunstakademie Düsseldorf unter der Moderation der Kulturjournalistin Melanie Weide müller vor ca. 70 Zuhörern (unter ihnen u.a. Bürgermeister Bernhard Marewski, Landtagsabgeorndeter Rüdiger Scholz (Mitglied des Kulturausschusses) und Bürgerlisten Fraktionsvorsitzender ET Schoofs).
Gleich am Anfang zeigte die Moderatorin, daß sie sich weniger mit Leverkusen auskennt: Fußballclub FC<!> Leverkusen, Schwierigkeiten mit dem Namen des Oberbürgermeisters und trotz zweier Hinweisschilder auf dem Südring Beschwerde über die angeblich schlechte Ausschilderung.
Die Diskussion vor ca. einem Drittel Auswärtigen Zuhörern drehte sich fast auschschließlich um das Schloß und das liebe Geld, wahlweise mit "Wir können nicht alles fiskalisch sehen" (OB Uwe Richrath) oder wir brauchen mehr davon (bis zu fünf Mio. von den städtischen Steuerzahlern oder von Bayer, so eine Zuhörermeinung). Bei dem scheinbar selbstverständlichen Wunsch nach mehr Geld fehlten Gedanken, wie man die Besucherzahlen schnell erhöhen könnte. Bereits der Hinweis von Thomas Helfrich, daß das Museum sagen müsse wofür es steht, wurde von Thomas Grünfeld als als indiskutabel und von Fritz Emslander als Provokation bezeichnet.
Übrigens: Innerhalb weniger Stunden hat das Youtube-Video der Pressekonferenz Dortmund-Bayer mehr Zuschauer als das Museum im ganzen Jahr.