Die Leverkusener Künstlerin Barbara Gorel präsentiert vom 26. März bis zum 24. April 2025 ihre Ausstellung „Lebensgeschichten“ in der Stadtbibliothek Leverkusen. Die Ausstellung bietet einen Einblick in ein Leben voller Erlebnisse, Emotionen und Erinnerungen, thematisiert die Suche nach der eigenen Identität und die emotionale Reise zu verlorenen Sehnsüchten nach unbeschwerten Tagen, Glücksmomenten und Geborgenheit. Gorel zeigt, wie die Herausforderungen des Lebens zur Abwendung von der verlorenen Kindheit führen können und gleichzeitig zum Nachdenken über Liebe, Familie, Freundschaft und den Erhalt von Erinnerungen anregen.
„Lebensgeschichten“ ist eine Hommage an die Sehnsucht nach Glück und Liebe, die in jedem von uns wohnt, so die Künstlerin. Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke der Miniaturistin Uschi Geldery aus ihrer Kunstserie „Lebensräume – Heile Welt“, die die Entstehung des eigenen Daseins visualisieren.
Im Rahmen der 13. Leverkusener Buchwoche LEVliest! findet am Donnerstag, den 10. April 2025, um 18 Uhr in der Stadtbibliothek eine Midissage statt. Hier liest Barbara Gorel aus ihrer in zwei Bänden erschienenen Biografie „Endstation Frauenhaus – ICH klage an“. Die Lesung wird von den Tänzerinnen Elisa, Kathija & Vali und Manis mit eigens choreografierten Darbietungen zu den einzelnen Buchkapiteln begleitet. In ihrer Biografie beschreibt Gorel Umbrüche und Neuanfänge, wechselnde Lebensereignisse und Emotionen und thematisiert ihre Erfahrungen mit häuslicher Gewalt, wobei sie die deutsche Justiz deutlich kritisiert.
Die Ausstellung „Lebensgeschichten“ ist während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek kostenfrei zugänglich: dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 14 Uhr. Der Besuch der Midissage ist ebenfalls kostenfrei. Kostenlose Tickets hierfür sind während der Öffnungszeiten in der Hauptstelle der Stadtbibliothek erhältlich.