Stadtplan Leverkusen
23.09.2015 (Quelle: Rüdiger Scholz)
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Die Autofahrer werden nicht das machen, was Straßen NRW sich wünscht


Der Rheindorfer CDU-Ratsherr Rüdiger Scholz bezweifelt die Hoffnung von Christoph Jansen von Straßen NRW, dass die notwendige Umleitung während des Baus der neuen Autobahnbrücke über die A 59 und die Rheindorfer Abfahrt angeblich nicht zu mehr Belastungen für den Stadtteil Rheindorf führen wird. Jansen beruft sich dabei auf Berechnungen und geht davon aus, dass die Autofahrer an der Abfahrt Rheindorf wenden werden. Die von Straßen NRW im Juli organisierten Umleitungen durch Leverkusen im Zusammenhang mit der Vollsperrung der Autobahn A3 haben die enorme Lücke zwischen dem gewünschten und tatsächlichen Verhalten von Autofahrern bei außergewöhnlichen Situationen deutlich gemacht. Nach dem Umleitungskonzept sollten die PKW´s über den Kölner Autobahnring umgeleitet werden. Für die Durchfahrt durch Leverkusen waren ausschließlich Fahrzeuge über 3,5 Tonnen vorgesehen. Leider haben sich die PKW-Fahrer nicht an diese Vorgaben gehalten und sind auch durch Leverkusen gefahren, weil ihnen ihre Navi-Geräte diese kürzere Strecke vorgegeben haben. Genau das wird vermutlich auch in Rheindorf passieren. Die Autofahrer werden von der Abfahrt in Rheindorf vermutlich den ihnen von ihren Navis vorgeschlagenen Weg mitten durch Rheindorf über die Yitzhak-Rabin-Straße, den Vogelsang, die Solinger Straße und die Wupperstraße nehmen. In der Vergangenheit wurden Zahlen von bis zu 3.000 Fahrzeugen am Tag genannt. Das wäre bei einer Umleitungsdauer von nur einem Jahr mehr als eine Million zusätzlicher Fahrzeuge, die sich durch Rheindorf quälen würden. Dieses Szenario darf auf keinen Fall eintreten. Leider wurden die bisherigen Hinweise immer mit einem „Das wird schon nicht passieren“ oder „Die Autofahrer werden sich schon an die Vorgaben halten“ lapidar abgewiesen. Es muss alles daran gesetzt werden, eine Regelung zu finden, die den Stadtteil Rheindorf nicht jahrelang mit Umleitungsverkehr belastet. Hier ist es auch dringend notwendig, dass die Verwaltung und Straßen NRW rechtzeitig die Bürger und die Politik einbinden. Auch das ist bisher leider nicht geschehen.


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Letzte Änderung am 23.09.2015 17:01 von leverkusen.
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