Kritik an Straßen NRW wegen Informationspolitik bezüglich Bauarbeiten im Leverkusener Kreuz zwischen Freitagabend (13.03.) bis Montagmorgen (16.03.)


Archivmeldung aus dem Jahr 2015
Veröffentlicht: 18.03.2015 // Quelle: Friedrich Busch

Unzufrieden mit der Informationspolitik von Straßen NRW wegen der Bauarbeiten im Leverkusener Kreuz an diesem Wochenende ist Ratsherr Friedrich Busch.
In der Pressemitteilung vom 11.03.15 weist Straßen NRW auf Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A1 und A3 hin. Weiterhin heißt es in der PM: „Die Umleitungsrouten verlaufen ausschließlich über Autobahnen und sind mit dem „Roten Punkt“ ausgeschildert.

Hier setzt nun die Kritik von Busch an.
„Man hätte auf jeden Fall darauf hinweisen müssen, dass es zu Behinderungen/Staus bei der Abfahrt Opladen auf der A3 (Fahrtrichtung Hilden) kommen würde. Ich habe am Samstagnachmittag mehr als 30 Minuten gebraucht, um von der A3 auf die Bonner Straße zu gelangen. Von wegen „die Umleitungsrouten verlaufen ausschließlich über Autobahnen“.

Zu beobachten war:
Wegen der Sperrungen der Verbindungsbahn von der A1 aus Richtung Dortmund auf die A3 in Richtung Frankfurt - einschließlich der Rampe für die die Verbindung Frankfurt-Koblenz - haben viele Autofahrer die Abfahrt Opladen gewählt, sind über die Schleife Bonner Straße, Europaring und Bonner Straße wieder auf die Autobahn in die gewünschte Richtung aufgefahren.

Ärgerlich für Bürger aus dem Opladener Norden: Wer über die Bonner Straße nach Wiesdorf wollte, der musste Wartezeiten einkalkulieren.
Busch: „Wäre besser informiert worden, so hätte man die Bonner Straße meiden können und Alternativrouten wählen können.

Noch etwas ist Busch aufgefallen: Wegen des langen Rückstaus bei der Ausfahrt Opladen ist es auf der A3 zu gefährlichen Situationen gekommen: Autofahrer sind links an der Autoschlange auf der langgezogenen Abbiegespur vorbeigefahren, um sich dann kurz vor der Abfahrt Opladen rechts in die Schlange einzuordnen. Nicht wenige Autofahrer standen dann aber auf der rechten Spur der A3 und es hätte nicht viel gefehlt und es wäre zu fatalen Auffahrunfällen gekommen.

Fazit: Straßen NRW sollte zusammen mit der Stadtverwaltung die Situation an der Abfahrt Opladen am Wochenende kritisch auswerten und notwendige Konsequenzen ziehen (vor allem in punkto Informationspolitik). Auch die Stadt Leverkusen sollte sich angesprochen fühlen und nicht argumentieren, dass dies ausschließlich eine Angelegenheit von Straßen NRW sei.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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