Die Straßen- und Kanalarbeiten in der Heribert-, Peter- und Paulstraße neigen sich dem Ende entgegen.
Ratsmitglied Friedrich Busch, selbst ein Betroffener, hat die Reaktionen der Anwohner und besondere Ereignisse zusammengetragen, damit für nachfolgende Baumaßnahmen Konsequenzen gezogen werden können.
Die Kommunikation während der Baumaßnahme war eine „einzige Katastrophe“. Ein Geschäftsführer von „Rhein-Wupper-Bau“ spricht gar von „Wild-West-Kommunikation“. Während der Bauphase wurden Anwohner immer wieder vor vollendete Tatsachen gestellt:
Beispiele:
Ohne vorherige Information wurde die Zufahrt zu den Wohnblocks von Rhein-Wupper-Bau gesperrt. Anwohner der Peterstraße mussten abends, als sie von der Arbeit nach Hause kamen, feststellen, dass sie nicht mehr auf ihr Grundstück fahren konnten. Ohne vorherige Information und Absprache wurden vom eigenen Grundstück Plattensteine entfernt, da Kantensteine gesetzt werden mussten. Über die ständig wechselnde Verkehrsführung lagen häufig keine Informationen vor.
Busch: „Die Wut der Anwohner auf die „Stadt“ war gewaltig. Als Kommunalpolitiker musste ich mir einiges anhören. Vielleicht sollte die Stadt tatsächlich überdenken, ob sie die Bau- und Oberbauleitung doch lieber selbst übernimmt. Diese Bauleistung hat die Stadt ja an ein Ingenieursbüro vergeben.
Fazit: Die Stadt/TBL sollte auf jeden Fall einen Mediator einsetzen, der sich um die Belange der Anwohner kümmert. Viele Probleme hätten sich durch eine angemessene Kommunikationsstruktur verhindern lassen.
Während der Bauphase ist es zu mehreren Pannen gekommen, verursacht durch Baggerarbeiten:
Neben vielen negativen Erlebnissen und Ereignissen gibt es aber auch Positives zu berichten: