Stadtplan Leverkusen
18.07.2007 (Quelle: TSV Bayer 04)
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Markus Esser führt Leverkusener DM-Team als Favorit an


Bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt steht für die Bayer 04-Athleten nicht nur die Titeljagd im Vordergrund, auch die Jagd nach den Normen für die Weltmeisterschaften im japanischen Osaka (25.08.-02.09.) erreicht dieses Wochenende ihren Höhepunkt. Als sicherster Gold-Tipp aus dem Leverkusener Lager gilt Hammerwerfer Markus Esser. Der Vorjahressieger blickt in der laufenden Saison auf die erfolgreiche Bilanz von fünf Siegen aus sieben Starts zurück und knackte mit 80,45 Metern als einziger Deutscher die 80-Meter-Marke.

Um die zwei verbleibenden WM-Startplätze im Stabhochsprung kämpfen Hallen-Europameister Danny Ecker, Titelverteidiger Lars Börgeling und der Vorjahreszweite Richard Spiegelburg. „Danny und Björn Otto werden den Sieg wohl unter sich ausmachen, sie schätze ich momentan am Stärksten ein“, sagt Trainer Leszek Klima. Börgeling und Ecker konnten den Richtwert von 5,70 Metern bereits zweimal überspringen, Spiegelburg muss die Höhe in Erfurt noch ein weiteres Mal bestätigen, um auf den Osaka-Zug mit aufzuspringen. Als WM-Teilnehmer bereits fest steht Europacupsieger Tim Lobinger (ASV Köln).

Bei den Frauen kämpft Silke Spiegelburg als amtierende Deutsche Meisterin mit um den Sieg der Stabartisten. Sie hat vor allem von der U23-EM noch eine Rechnung offen, als sie mit 4,25 Metern nur Vierte wurde. Die Qualifikationshöhe für die globalen Meisterschaften hat die EM-Sechste bereits abgehakt.

Norm und 400-Meter-Titel lautet das Ziel von Ex-Europameister Ingo Schultz. Dabei konnte der Leverkusener bereits gute Erfahrungen mit der Rundbahn des Erfurter Steigerwaldstadions machen. Vor knapp zwei Wochen schrammte er an selber Stelle in 45,67 Sekunden nur knapp an der Norm (45,55 sec) vorbei.

Mit der zweitbesten Vorleistung (16,58 m) geht Dreispringer Charles Friedek an den Start. „Er will auf jeden Fall springen und gewinnen“, berichtet Trainer Bernd Knut. Nils Winter, Jahresbester im Weitsprung, laboriert derzeit noch an einer Leistenverletzung und wird wie auch Hochspringerin Julia Hartmann kurzfristig über einen Start entscheiden. Hingegen muss in Speewurf-Europameisterin Steffi Nerius eine namhafte Leverkusenerin wegen einer Rückenverletzung auf eine Teilnahme verzichten.

Aussicht auf einen Podestplatz haben neben Hammerwerferin Susanne Keil auch die stark besetzten Frauenstaffeln. Über 4x100 Meter und 4x400 Meter sind Medaillen möglich. Mit sechs ersten Plätzen sowie zweimal Silber und viermal Bronze wird das Vorjahresergebnis jedoch kaum wiederholt werden können.

Mehr Informationen mit ausführlichem Zeitplan und kompletten Starterlisten gibt es unter www.leichtathletik.de.


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Letzte Änderung am 01.04.2020 01:05 von leverkusen.
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