Bereits am 02. März 1995 wurde mit der Durchführung einer Einwohnerversammlung auf der Basis des Rahmenplanes Manfort ein erster Schritt in Richtung der Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in diesem Stadtteil gemacht.
Das Ergebnis wurde vom Rat am 23. Oktober 1995 zur Kenntnis genommen und als Grundlage für weitere Planungen das Maßnahmenkonzept (Moosweg/ IPL-Gelände / Attraktivierung Bahnhof Schlebusch / DB-Unterführung Aldi Bauhaus Metro) zur Rahmenplanung beschlossen.
Vor Umsetzung der ersten Baumaßnahmen mussten mit Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung des Bebauungsplanes die planungsrechtlichen Schritte vollzogen werden, ehe mit der Rechtskraft des Bebauungsplanes Nr.139/I "Moosweg" und dem notwendigen Zuwendungsbescheid, am 22.Oktober 2001 mit dem Bau begonnen werden konnte.
Ab August 2004 konnte dann mit dem Abriss des von der DB aufgegebenen Empfangsgebäudes der Ostseite des Bahnhofs Schlebusch begonnen werden und ein behindertengerechter Zugang zu dem DB-Bahnsteig 1 zum vorhandenen DB-Tunnel sowie eine Treppenanlage hergestellt werden.
Nach gelungener Verlagerung des Fahrradmarktes Boschert/Steinhausen begannen im Oktober 2005 die Bauarbeiten im Teilstück zwischen Scharnhorststraße und Poststraße. Dem so genannte „Endausbau Moosweg“ fehlen abschließend nur noch Baumanpflanzungen und Anpassungen in der Kfz-Wegweisung.
Weitere Detailinformationen:
Die einzelnen Maßnahmen zum Projekt „Endausbau Moosweg“ in Daten und Zahlen:
Kanalbau:
Bauzeit: Mai – August 2001
Länge insgesamt: 800 m (Regen- und Mischwasserkanal)
16 Schachtbauwerke
Kosten: 240.000 €
Ingenieurbauwerke: