Stadtplan Leverkusen


Wenn Lavendel und Klatsche versagen ...

Plädoyer für den gezielten Kampf gegen Schabe & Co:


Foto Bayer AG Rennen für die Forschung: Im Labor auf eine frei bewegliche Kugel gesetzt, läuft die Schabe in Richtung eines Duftstoffes. Auch in der heimischen Wohnung funktioniert das "Navigationssystem": Das Krabbeltier stößt auf angenehme Gerüche in Hülle und Fülle, durch die es sich unwiderstehlich angelockt fühlt.
"Ob Sie's mir glauben oder nicht, es war wie in einem Horrorfilm", erinnert sich Marion Rosner (Name von der Redaktion geändert) an das, was sich vor Wochen in ihrem Schlafzimmer ereignete: "Ich wusste gar nicht mehr, wo ich mich zuerst kratzen sollte." Als sich schließlich auch noch ein unangenehm süßlicher Geruch im Raum bemerkbar machte, griff sie zum Telefon – und alarmierte einen Schädlingsbekämpfer. Keine Minute zu früh: "In meinem Schlafzimmer wimmelte es vor Wanzen. Hinter Bildern, Leitungsrohren, in der Matratze – die Viecher waren einfach überall."

Für Dr. Wolfgang Schäkel, Schädlings-Experte bei Bayer Vital, sind solche Grusel-Erlebnisse Alltag. "Moderne Bauten mit ihren Schächten, Rohrsystemen und beheizten Räumen ziehen die Plagegeister geradezu an", nennt Schäkel eine Ursache für unangenehme Bekanntschaften mit unliebsamen Parasiten. Fiese Käfer und blutdurstige Mücken gelangen zudem mit Leichtigkeit durch offen stehende Fenster; Flöhe, Läuse, Milben und Zecken missbrauchen mit Vorliebe das Fell unserer vierbeinigen Haustiere als Mitfahrgelegenheit in die gute Stube.

Aus dem Urlaub im sonnigen Süden bringen Touristen neben tollen Dias und knackiger Bräune ungewollt nicht selten auch Schabenlarven oder Ameisen mit nach Hause. Aber auch eigene Unachtsamkeit ist oft Wurzel allen Übels: "Lebensmittelmotten werden durch ungeschützt gelagerte Leckerbissen wie Trockenobst oder Schokolade angelockt, Kleidermotten-Larven feiern mit Vorliebe wahre Fresspartys auf Wolltextilien oder Teppichen", weiß Schäkel. Da helfe nur noch konsequente Gegenwehr mit den passenden Mitteln aus dem Blattanex- und Baygon-Sortiment: "Hier findet der Verbraucher für jeden Schädling das richtige Produkt."

Und: Schabe, Zecke & Co. sind nicht nur wenig attraktiv, sie können der menschlichen Gesundheit ernsthaften Schaden zufügen. Beispiel Schabe: "Dieser sechsbeinige Allesfresser verbreitet Krankheitskeime wie Milzbrand oder Tuberkulose. Zudem ist er Zwischenwirt von Fadenwürmern, die schwere Darmkrankheiten auslösen können", warnt Schäkel.

Was also ist zu tun, will man Gesundheit und Heim vor angriffslustigen Haushaltsschädlingen schützen? "Äußerste Sauberkeit und Hygiene sind natürlich Grundvoraussetzungen im Kampf gegen die Plagegeister", betont Wolfgang Schäkel. Je öfter man gründlich lüfte, sauge oder zum Putzfeudel greife, desto schwerer hätten es die ungeliebten Gäste. Aber: Trotz aller Vorkehrungen lassen sich Schädlinge nie ganz vermeiden. Darum: "Wer mit seinem Hund Gassi geht und ihn nicht mit einem speziellen Halsband gegen Zecken und Flöhe schützt, der spielt leichtfertig mit der Gesundheit von Hund und Herrchen", mahnt Schäkel. Doch nicht jedes Band ist wie das andere. "Stiftung Warentest" hat sie unter die Lupe genommen, dabei dem Bolfo-Band die Note "sehr gut" gegeben und es damit als besonders empfehlenswert eingestuft.

Dr. Schäkel redet Klartext: "Selbst der Kampf gegen Stubenfliege und Kleidermotte mittels Klatsche und Lavendelbeutel ist zwar tapfer, aber aussichtslos." Wenn das Ungeziefer – egal ob Ameise oder Staublaus – einmal im Haus sei, helfe nur der fachmännische Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln. Übrigens: Weitere Infos gibt's im Internet unter www.ungeziefer.de.

Quelle: Pressemitteilung der Bayer AG vom 11.10.2000
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Letzte Änderungen: 13.10.2000