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Straßenbahnen

Ein fast vollständig aus dem Leverkusener Stadtbild verschwundenes Verkehrsmittel ist die Straßenbahn. Nur noch an der Endstation der KVB-Linie 4 an der Stadtgrenze Waldsiedlung/Dünnwald (bis 1958 bis Reuterstr.) kann man regelmäßig welche erblicken.
Aber auch bei uns fuhren sie früher herum:
Von Schlebusch (Binnester Hof) fuhr sie
von 1903 bis 1922 zum Bahnhof Schlebusch (Binnester Hof, Bergische Landstraße, Reuterstraße, Heidehöhe, Kalkstraße, Bahnhof Morsbroich, Bahnstraße=Gustav-Heinemann-Straße, Bahnhof Schlebusch). Der Güterverkehr vom Bahnhof Morsbroich zur Carbonit-Fabrik war zeitweise einträglicher als der Personen- und Postverkehr.
Auf dem ehemaligen Betriebshof wurde Textar errichtet.

1914 entstand die Linie von Lützenkirchen über Quettingen nach Opladen für Güter- und Personenverkehr, deren Betrieb 1955 eingestellt wurde, nachdem er schon zwischen dem 6. März und 17. September 1945 wegen Kriegsschäden unterbrochen war. Grund für die Einstellung war das steigende Verkehrsaufkommen, das die Verkehrssicherheit der Bahnen in den engen Ortsdurchfahrten gefährdete.
Von Opladen nach Langenfeld und Solingen fuhr von 1911 bis 1955 eine Linie über die Düsseldorfer Straße und die Wupperbrücke.
Und natürlich die Linie O. Sie begann am Ebertplatz in Köln, fuhr über Mülheim am Bayerwerk durch Wiesdorf und Küppersteg in Richtung Opladen.
1958 wurde der Betrieb der 1906/07 gebauten Linie eingestellt. Anschließend wurde die Stadtautobahn gebaut.
Als letzte Straßenbahn wurde 1963 die Linie von Langenfeld über Hitdorf nach Rheindorf eingestellt. Sie war 1909 (Hitdorf) bzw. 1912 (Rheindorf) errichtet worden.
Habt Ihr mehr Informationen oder Anmerkungen?
Dann schreibt mir doch mal.
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