Kaum noch Belastungen bei Investitionen


Total

Endlich gehören die finanziellen Belastungen und Schwierigkeiten des Mineralölkonzerns Total der Vergangenheit an. Das verkündete Philippe Boisseau, der französische Vorstand von Total, in der Vergangenheit hatte das Unternehmen großen Schwierigkeiten aufgrund steigender Investitionen. Man rechnet bis zum Jahr 2017 mit einer Produktionskapazität von drei Millionen Fass die pro Tag produziert werden sollen. Die bisherigen Projekte lassen darauf schließen. Das Investitionsprogramm, das sehr umfangreich ist, sowie die notwendigen Projekte lassen darauf schließen, dass die nötigen Ausgaben sich deutlich verringern.

Obwohl einige Gas- und Ölunternehmen nicht mehr in der Spitzengruppe von den hundert größten Konzernen bestehen, sorgt dies bei Philippe Boisseau für keinerlei Beunruhigung. Er ist davon überzeugt, dass der Mineralölkonzern Total ein im Wachstum befindliches Unternehmen ist. Vor steigenden Kosten in der Produktion, die durch geologische Gutachten oder komplizierte Bedingungen hat der Konzern keine Angst, denn hier ist man in der Lage sehr gut dagegen anzugehen. Den Aufwand könne man laut Boisseau so standardisieren, dass es für das Unternehmen kein Problem darstellt.

Für Boisseau ist der Gaspreis lediglich in den USA von der Förderung bei Schiefergas beeinträchtigt. Laut Boisseau bleibt das Preisniveau so niedrig, wie es zurzeit ist, denn die USA verfügt über sehr große Reserven. Das habe auch keinerlei Auswirkungen auf den Weltmarkt, denn die mit verflüssigtem Erdgas anlaufenden Exporte, die aus den USA kommen, werden nach wie vor angespannt und mit hohen Kosten verbunden bleiben. Als Grund beschreibt Boisseau den wachsenden Bedarf, der vor allem in den asiatischen Ländern zu finden ist. Hier wird der Importbedarf noch weiter deutlich ansteigen.

Zum Thema Iran hat Boisseau eine ganz andere Meinung, hier sorgt die politische Spannung dafür, dass man hier keine Fantasie aufkommen lassen darf, denn hier bestehe nach wie vor ein Embargo, und wie es weiter geht, kann man nicht vorhersagen. Die Situation sei noch zu ungewiss und es gibt noch keine eindeutigen Perspektiven, deshalb mahnt Boisseau zur Vorsicht.

Foto: Total (über dts Nachrichtenagentur)

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