Stromausbau und finanzielle Beteiligung

Hochspannungsleitung

Der Stromnetzbetreiber Tennet setzt auf neue Wege, um von den betroffenen Bürgern für die neuen geplanten Hochspannungstrassen mehr Akzeptanz zu bekommen. Wesentlicher Bestandteil soll ein Angebot sein, bei dem die Bürger Schleswig-Holsteins ab Juni, in Anleihen der Westküstenleitungen investieren zu können, denn damit könnten sich die Anwohner an den finanziellen Erlösen beteiligen, die sich aus dem deutschen Netzausbau ergeben. Die Trassen, die von Niebüll, Husum, Heide bis Brunsbüttel erbaut werden, könnten somit zu der ersten deutschen Bürgerleitung werden, die verkündete Tennet.

Jedoch soll das Angebot nur für die Ortsansässigen und die Eigentümer von Grundstücken die den Landkreisen Nordfriesland und Dithmarschen angehören und in deren Region die Trassen errichtet werden gerichtet sein. Eine Benachrichtigung über die Möglichkeiten einer Beteiligung sollen die Bürger im Juni per Post erhalten. Sogar einen Mindestbetrag von 1.000 Euro soll festgelegt sein, den man für die Stromleitung investieren kann.

Tennet rechnet mit einem Zins von bis zu drei Prozent, dies ergab sich für ihn in der Planungs- und Genehmigungsphase, ab Baubeginn verspricht er sich sogar bis zu 5 Prozent für die Anleger. Vor allem für die Anwohner, die in dem Umkreis bis zu 5 Kilometern wohnen, kann eine Beteiligung bis zu 10.000 Euro garantiert werden. Natürlich müsse auch geprüft werden, ob auch höhere Beträge möglich sind, jedoch hängt dies von der Nachfrage ab. Dennoch soll die Bürgerbeteiligung 15 Prozent des gesamten Budgets nicht überschreiten.

Wenn das Pilotprojekt ein Erfolg wird, dann könne man sich durchaus in anderen Gebieten solche Projekte vorstellen, die andere Netzbetreiber ebenfalls umsetzen. Als ein neues Finanzprodukt könnten sich die Bürgeranleihen erweisen. Besonders die Westküstenleitung ist für das vorhaben in der Energiewende ein Meilenstein. Die Hälfte von dem in Schleswig-Holstein erzeugten Windstrom wird für die Zukunft an der Westküste produziert. Tennet rechnet sogar damit, dass fast 10 Prozent des deutschen Strombedarfs von Schleswig-Holstein aus für Deutschland gedeckt werden und das ausschließlich mit Ökostrom.

Foto: Hochspannungsleitung (über dts Nachrichtenagentur)

Veröffentlicht unter Magazin | Verschlagwortet mit |

Benzinpreise und die heftige Kritik des ADAC´s

Zapfsäule

Immer wieder sorgen die Ölkonzerne für Kritik wegen des Preisgebarens, so hat auch der ADAC erneut Grund für Kritik. So soll der Preisabstand zwischen dem E10 und dem E5 deutlich zu hoch sein, denn der Abstand beträgt 4 Cent und 2 Cent wären noch akzeptabel.

Die Unterschiede bei den Preisen seien sowieso nur als Preisaufschlag zu sehen, denn es scheint so als wollen man sich für eventuelle Strafzahlungen rüsten. Diese Meinung vertritt der verkehrspolitische Sprecher Jürgen Albrecht von dem ADAC. Die Tankstellen haben eine Bioquote zu erfüllen und deshalb müssten sie die Einnahmen dahin gehend anheben.

Würde jeder Autofahrer das Biobenzin E10 tanken, dann wäre die Quote sehr leicht zu erfüllen, doch die Autobesitzer scheuen sich davor dieses Benzin zu tanken, so können die Tankstellen die Bioquote nicht erfüllen. Dennoch sei der Unterschied von 4 Cent nicht gerechtfertigt, Albrecht wirft den Unternehmen vor, sich auf Kosten der Autofahrer ein Finanzpolster zuzulegen. Ausreichend, so Albrecht seinen durchaus 2,5 Cent, um die Strafzahlungen abdecken zu können. Doch die Konzerne bestehen darauf, dass sie den Biobenzin so für die Kunden deutlich attraktiver machen würden.

Der Aral-Chef Stefan Brok ließ ausrichten, dass Aral dieses Benzin sogar um 4 Cent günstiger angeboten würde. Ein Sprecher teilte mit, dass die Erfüllung der Bioquote nur durch E10 einigermaßen zu erreichen sei. Er ließ offen, ob es überhaupt zu Strafzahlungen kommen würde, aber man habe keinen Glauben an E10 als Hauptsorte. Nach wie vor ist Aral Deutschlands Marktführer. Doch der Konzern und Konkurrent Shell, als Nummer 2, teile mit, dass man alles Erdenkliche tun wolle, um die Biokraftstoffquote erfüllen zu können.

Der Konzern Shell nutzt daher alle Möglichkeiten, um die Biokraftstoffe besser verkaufen zu können. So wird Biodiesel zu dem Dieselkraftstoff beigemischt und Bioethanol wird dem Otto-Kraftstoff beigemischt. Auch erwerbe man von Reinkraftstoff Anbietern Zertifikate. Biodiesel B100 gehört unter anderem dazu. Zu den Kosten schweigt der Konzern.

Foto: Zapfsäule (über dts Nachrichtenagentur)

Veröffentlicht unter Magazin | Verschlagwortet mit |

Lückenlose Versteuerung der Kapitalerträge ab 2015

Einkommensteuer

Steuerhinterziehung ist ein besonders heikles Thema und die Zahl der Steuersünder steigt stetig an, was der EU-Steuerkommissar Algirdas Semeta nun endgültig verhindern will. Es darf keine Steuerhinterziehung auf Kapitalerträge geben und dies möchte Semeta durchsetzen, indem er auf einen umfassenden Informationsaustausch aller EU-Staaten besteht. Alles das soll bis 2015 endgültig erfolgt sein. Für Semeta gehören unter anderem die Zinseinkünfte, die Dividenden, Veräußerungsgewinne sowie Lizenzgebühren ganz besonders dazu.

Semeta möchte hierfür einen neuen Gesetzentwurf vorweisen, um endlich eine Durchsetzung voranzutreiben. Die EU hatte einen ähnlich umfassenden Austausch an Informationen vorgesehen, aber dieser sollte erst 2017 umgesetzt werden. Staaten wie: Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich und Italien kündigen an, diesen Austausch als ein Pilotprojekt schon jetzt gemeinsam zu starten.

Aus diesem Grund möchte Semeta die Angelegenheit schnellstmöglich vorantreiben. Inzwischen hat auch Polen schon angekündigt, sich daran beteiligen zu wollen. Da aber lediglich 6 Länder nicht ausreichend sind, so kündigte Semeta an, dass sich alle EU-Länder daran beteiligen müssen, um den Steuersündern endgültig das Handwerk legen zu können. So möchte Semeta auch, dass die Schweiz sich ebenfalls an diesem Informationsaustausch beteiligt, damit der Status eines Steuerparadieses der Vergangenheit angehört.

Es dürfe auch keine weiteren Steuerparadiese mehr geben, deshalb möchte Semeta, dass auch diese Länder an dem Informationsaustausch der Kapitalerträge einbezogen werden. Mit der Schweiz möchte Semeta seine Verhandlungen beginnen, er wartet nur darauf, dass ihm der EU-Finanzministerrat endgültig das Mandat erteilt. Der EU-Steuerkommissar ist davon überzeugt, dass man ihm nach der kommenden Sitzung das Mandat übergibt.

Semeta ist bestrebt die Lücken der Unternehmensbesteuerung zu schließen und aus diesem Grund soll eine einheitliche Bemessungsgrundlage der Körperschaftssteuer vorgeschrieben werden, besonders die großen und internationalen Unternehmen betrifft diese Regelung. Er ist davon überzeugt, dass es sich für die Konzerne dann nicht mehr lohnt, Abschreibungsmöglichkeiten zu verlagern. Dann würden die bisherigen Verschiebungen der Gewinne ausbleiben, da es dann keine Staaten mehr gäbe, die bessere Möglichkeiten bieten können.

Foto: Einkommensteuer (über dts Nachrichtenagentur)

Veröffentlicht unter Magazin | Verschlagwortet mit |

Sportsocken mit Bedacht kaufen

falsche sockenDie meisten Schuhe schreien nach Socken oder Strümpfen. Dies hat hygienische und auch modische Gründe. Die Auswahl ist riesig, es gibt im Grunde für jede Schuhvariante eine ideale Lösung für das Darunter. So wird zum Beispiel zwischen Zehensocken, Füßlingen, Flipflop-Socken oder Laufsocken unterschieden. Werden Socken beim Sport getragen, sollte beim Kauf besondere Aufmerksamkeit auf gute und geeignete Materialien gelegt werden.

Im Sportbereich kommen sogenannte Funktionssocken zum Einsatz. Dabei handelt es sich in der Regel um Strümpfe aus Mischgeweben mit einem Chemiefaseranteil (Polypropylen und Polyamid) von 30, 40 oder mehr Prozent. Dies liegt daran, dass eine höhere Reibungsbelastung und ein höheres Schweißaufkommen zu verzeichnen sind. Angeboten werden Socken mit unterschiedlichen Strumpfzonen aus unterschiedlichen Materialien und Strickrichtungen, die verschiedene Funktionsstärken aufweisen, beispielsweise in punkto Schweißtransport oder Dämpfung. Verkauft werden auch asymmetrische linke und rechte Socken, speziell für Männer- oder Frauenfüße, mit dem Ziel die Passform zu verbessern.

Amüsant ist, dass Strümpfe im amerikanischen Ballsport eine so große Bedeutung bei den Trikots genießen, dass es sogar Teams gibt, die sich nach ihren Socken benannt haben – darunter die „Chicago White Sox“ oder die „Boston Red Sox“. Oft kommen nur die Schuhe von Sportlern zur Sprache, hier wird aber klar, dass auch die Socken oder Strümpfe mehr Erwähnung finden sollten. Wird in günstigen Baumwollsocken gelaufen, saugen diese die Nässe auf wie ein Schwamm. Dadurch entstehen entscheidende Nachteile: Die Füße bleiben feucht und es entstehen auf kurz oder lang Reibestellen, welche zur Blasenbildung drastisch beitragen.

Auch das Socken Kaufen sollte also gut durchdacht werden. Bei Laufsocken sollte der Baumwollanteil möglichst unter 70% liegt. Funktionelle Materialien (z.B. Polyester oder Elasthan) erhöhen die Atmungsaktivität, Elastizität und Passform. Hochwertige Laufsocken zeichnen sich zusätzlich durch ein vorgeformtes Fußbett aus. Dadurch wird in den Hauptbelastungszonen der Aufprall zusätzlich abgefedert. In den Bereichen, wo die Füße viel schwitzen, ist das Material der Laufsocken etwas dünner verarbeitet, was den Feuchtigkeitstransport erhöht.

Veröffentlicht unter Magazin | Verschlagwortet mit , , |

Noch keine Aussagen über weitere BER-Hilfen

Flughafen Berlin-Brandenburg International (BER)

Derzeit besteht noch kein Anlass über weitere Hilfen für den BER-Flughafen zu diskutieren, diese Meinung vertritt Norbert Barthle, von der Unions-Bundestagsfraktion und haushaltspolitischer Sprecher, solche Spekulationen seien sehr verfrüht. Nachdem die aktuelle Bestandsaufnahme abgeschlossen ist, werden die Ergebnisse über alle Kosten vorliegen und erst dann könne man Genaueres sagen. Neben der planerischen Umsetzung und der Baumaßnahmen gehören auch die neuen Terminplanungen oder die Inbetriebnahme.

Gegenwärtig ist es nicht möglich klare Aussagen zu machen, auch nicht darüber, in welcher Höhe sich ergeben könnten und wie viel davon Bund und Länder direkt betreffen. Die Gesellschafter, die sich aus Bund und den Ländern Berlin und Brandenburg zusammensetzen, möchten natürlich genau darüber informiert werden, ob sie weiteres Kapital zur Liquiditätssicherung bereitstellen müssen.

Der Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Steffel hält es zu diesem Zeitpunkt schon für gegeben, dass der Bund auf jeden Fall Gelder bereitstellen soll. Gerade Berlin, als das Herz Europas, braucht eine gut funktionierende Flugverbindung, um weiterhin als Hauptstadt glänzen zu können.

Nicht nur Berlin und Brandenburg steht laut Steffel in der Pflicht, für ihn ist der Bund ebenfalls, als Gesellschafter für die Flughafengesellschaft, für eine finanzielle Ausstattung verpflichtet. Dabei ist für Steffel besonders wichtig, dass BER schnellstmöglich eröffnet wird, denn nur so könne man auch schneller mit Einnahmen rechnen. Je eher man Einnahmen erzielen könne, umso eher würden sich auch die Investitionen auszahlen. Die politische Verantwortung trage, im Falle einer Verzögerung, Klaus Wowereit als Berlins Regierender Bürgermeister und Matthias Platzeck der brandenburgische Ministerpräsident, die hierfür später dann den Preis zahlen müssten.

Eine Verzögerung bei der Hauptstadt-Flughafen Eröffnung, kostet jeden Monat bis zu 40 Millionen Euro und errechnet sich aus Instandhaltung des BER und die notwendigen Maßnahmen einer Modernisierung des Flughafen Tegels. Dieser müsse geöffnet bleiben, was aber die Gesamtkosten deutlich steigert. Nach neuesten Erkenntnissen belaufen sich die weiteren Kosten dann auf etwa 5 Milliarden Euro.

Foto: Flughafen Berlin-Brandenburg International (BER) (über dts Nachrichtenagentur)

Veröffentlicht unter Magazin | Verschlagwortet mit |

E-Books im deutschsprachigen Raum

e-book readerLeser gibt es viele. Die Literatur-Branche boomt. Doch das E-Book wird im deutschsprachigen Raum immer noch nicht so wirklich wertgeschätzt. Zwar konnten die Verkaufszahlen angekurbelt werden, doch die meisten Leser setzen nach wie vor auf das herkömmliche Buch. Lesen macht glücklich – keine Frage – doch wie glücklich schätzt sich die deutsche E-Book-Branche eigentlich ein?

Die Zahlen, die die Marktforscher der GfK anlässlich des Starts der Leipziger Buchmesse 2012 veröffentlicht haben, sprechen Bände. Die E-Book-Umsätze stiegen rasant an, um 77 Prozent – auf 38 Millionen Euro. Dass sich der Anteil der E-Books am Gesamtumsatz der Buchindustrie auf einem müden Prozent beläuft, sorgt aber bestimmt nicht für Freudensprünge in der E-Book Branche. Anders sieht die Situation in den USA aus – dort machen E-Books bereits bis zu 20 Prozent am Gesamtmarkt aus. Deutsche E-Book-Händler können davon bislang nur träumen.

E-Book ist nicht gleich E-Book. Vor dem Kauf sollte deshalb unbedingt ein Vergleich angestellt werden. Im deutschsprachigen Raum gibt es verschiedene E-Book-Anbieter, darunter Amazon, beam eBooks, buch.de, Hugendubel, Libri, Thalia oder Weltbild.de. Jeder dieser Anbieter offeriert sowohl Fachbücher als auch Belletristik. Des Weiteren vertreiben Verlage in zunehmendem Maß eigene E-Books über ihre Verlagshomepage. Der tolino shine ist ein E-Book-Reader, der seit März 2013 in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Zusammenarbeit der Deutschen Telekom mit den Buchhändlern Thalia, Weltbild, Hugendubel und Club Bertelsmann vertrieben wird.

Dieser Reader soll als Gegengewicht zu Amazon und deren E-Book-Reader Kindle fungieren. Das tolino E-Book-Angebot umfasst etwa 300.000 E-Books. Positiv zu bewerten sind die gleichmäßige Beleuchtung, der gut ablesbare Bildschirm und die simple Bedienung. Ist ein direkter Vergleich mit dem Amazon Kindle gefragt, stellt das Internet ein gutes Pflaster dar. Wie gut schneidet tolino shine im Gerätevergleich mit anderen Herstellern tatsächlich ab? Preislich betrachtet schon einmal gut. Verglichen werden sollten die technischen Details, der Funktionsumfang, die Cloud-Funktionen und das offene System.

Veröffentlicht unter Magazin | Verschlagwortet mit , , |

Neue Kanäle bei Sat.1 und ProSieben?

ProSiebenSat.1 Media AG

Mittlerweile ist ProSiebenSat.1 einer der größten Deutschen privaten Fernsehkonzerne. Aus diesem Grund will der Konzern nun sein Angebot erweitern und deutlich breiter gestalten. Der Sprecher Jürgen Hörner betonte, dass man noch einige Felder in einer TV-Landschaft besetzen könnte. In dem Münchner Unternehmen ist Jürgen Hörner als Manager des Kerngeschäftes verantwortlich und verkündete, dass man an neuen Sendern arbeiten würde.

Zu dem Kerngeschäft gehören unter anderem die TV-Kanäle Pro Sieben, Kabel eins sowie Sat.1, aber man habe noch weitere Kapazitäten, die man ausnutzen möchte. So habe man sogar schon einen neuen Kanal entwickelt, der schon zum Start bereitstehen soll. So gehört ProSieben Maxx ab dem 4. Quartal zu einem weiteren Angebot dazu. Dieser Kanal soll sich besonders an männliche Zuschauer wenden. Besonders die Altersgruppe der 40 bis 59- jährigen versucht man zu erreichen. Hier sollen die zahlungskräftigen Männer angesprochen werden.

Abgesehen davon ist laut Hörner, ein Kinderkanal in Planung, der sich an die kleinen Zuschauer wendet. Auch die Planung für einen Luxussender soll schon fortgeschritten sein, aber man sei sich über die Zeitpunkte, wann diese erscheinen sollen, noch nicht im Klaren. Der Zeitpunkt, wann diese erscheinen, steht so Hörner noch nicht zur Debatte.

Man arbeitet tatkräftig an neuen Ideen, denn man würde sich noch immer in der Gründerzeit des Fernsehens befinden und somit könne man auf jeden Fall mit immer mehr neuen Sendekanälen rechnen. Besonders für Kanäle aus dem Hause von ProSiebenSat.1

gäbe es schon eine Zulassung der Landesmedienanstalten, aber mehr Details wollte der Manager Jürgen Hörner dennoch nicht preisgeben.

Die Zulassung, die schon vorliege, soll für mehrere Sender gelten, so soll es zum einen Ratgebersendungen, Informationssendungen, Familienprogramme, aber auch Dokumentationen und Serien sollen vorgesehen sein. Der Frauensender Sixx startete schon drei Jahre zuvor, gefolgt von dem Sender für das reifere Alter Sat.1 Gold. Die Bezahlsender Kabel eins Classic, Sat.1 Emotions sowie ProSieben Fun gehören ebenfalls dem Konzern an.

Foto: ProSiebenSat.1 Media AG (über dts Nachrichtenagentur)

Veröffentlicht unter Magazin | Verschlagwortet mit , , |

Datenbremse der Telekom betrifft Neu- und Altkunden

Deutsche Telekom

Natürlich hat die Telekom doch die geplante Geschwindigkeitsbremse für Breitbandkunden geändert, denn es wird wohl doch alle Kunden betroffen sein. In spätestens 5 Jahren ist dies ein fester Bestandteil in Verträgen bedeuten. Doch niemand weiß, wie die Grenzen im Jahr 2018 aussehen könnten. Der Telekom Chef Niek Jan van Damme betonte die dynamische Branche und kündigte an, dass die aktuellen AGBs heute noch nicht absehbar wären für die Zukunft. Er ist davon überzeugt, dass man in 5 Jahren sehr viel höhere Zugangsgeschwindigkeiten in der Internetwelt an der Tagesordnung sein. Auch habe man in dieser Zeit neue Modelle und Partner, die ziehen natürlich auch neue Tarife mit sich.

Neukunden müssten aber die neuen Geschäftsbedingungen akzeptieren, da man die Technologie auf AII-IP umstelle. Natürlich soll kein Kunde gezwungen werden diese Umstellung schon jetzt zu nutzen, aber diese neue Technologie bringe sehr viele Vorteile, die sich vor allem in der Sprachqualität und zusätzliche Leitungen niederschlagen. Inzwischen würden schon über eine Million Kunden diese Technologie bevorzugen. Man wird auch in Zukunft noch mehr Kunden für diese Netztechnologie begeistern können. Für diese Kunden treten dann die neuen AGBs in Kraft.

Die Telekom beeindruckt die Kritik von Politikern und Kunden scheinbar wenig, denn der Konzern halte an seinen Plänen fest, denn eine Umkehr komme nicht infrage, da dieses Thema dem Konzern sehr am Herzen liege. Jetzt gehe es dem Konzern in erster Linie um die Analyse der Daten und darum, für die Kunden lukrative und attraktive Angebote unterbreiten zu können.

Selbstverständlich wäre es fair, wenn die Nutzer mehr bezahlen würden, denn es ginge nach Datenmenge und Geschwindigkeit. Wer schnell surfen möchte, müsste logischerweise auch mehr bezahlen. Da der eigene TV-Dienst der Telekom nicht von der Drosselung betroffen ist, hat sich jetzt die Bundesnetzagentur eingeschaltet und überprüft, ob ein Handeln erforderlich ist. Laut van Damme habe es aber keine Kündigungen aufgrund der Kritik gegeben.

Foto: Deutsche Telekom (über dts Nachrichtenagentur)

Veröffentlicht unter Magazin | Verschlagwortet mit |

Umzug: Nachsendeantrag ist unverzichtbar

UmzugUmzüge haben es in der Regel in sich. Deshalb werden sie auch so häufig gefürchtet. Die Freude in Bezug auf die neue Wohnung oder das neue Haus keimt erst dann so richtig auf, wenn alles Notwendige erledigt wurde. Und eine Adressänderung birgt so manche Strapazen in sich. Manche Dinge müssen absolute Priorität genießen, andere können ein wenig warten.

Ein Großteil der Post landet heutzutage nicht mehr im Briefkasten, sondern wird auf elektronischem Wege versandt. Da kann es leicht passieren, dass im Rahmen eines Umzuges vergessen wird, den so wichtigen Nachsendeantrag zu stellen. Der Nachsendeantrag wird auch als Nachsendeservice oder Nachsendeauftrag definiert. Es handelt sich hierbei um einen Auftrag eines Postempfängers an ein Postunternehmen. Damit soll gewährleistet werden, dass alle Postsendungen bei einem Anschriftswechsel an eine neue Anschrift weitergeleitet werden.

Während einst die Nachsendung von Postsendungen völlig kostenfrei war, ist der Nachsendeservice bei der Deutschen Post AG seit 1. Jänner 2003 entgeltpflichtig. Die Nachsendung von Päckchen und Paketen muss wohlgemerkt extra angefragt werden. Der Nachsendeauftrag hat eine Gültigkeit von einem Jahr. So lange bleibt demnach Zeit, um alle darüber zu informieren, dass man die Adresse geändert hat. Es wird jedoch zwischen zwei verschiedenen Nachsendeanträgen unterschieden, die man direkt bei seiner Post stellen kann.

Der Nachsendeantrag für sechs Monate kostet zurzeit für Privatkunden 15,20 Euro, für Geschäftskunden 30,20 Euro. Besteht aber Bedarf, dass die Post zwölf Monate nachgeschickt wird, kostet der Antrag für Privatkunden 25,20 Euro, für Geschäftskunden 50,20 Euro. Es ist essentiell, dass keine Postsendung untergeht. Aus diesem Grunde kann diese Dienstleistung als unverzichtbar eingestuft werden. Detaillierte Informationen werden im Internet auf diversen Webseiten transparent erläutert.

So hat beispielsweise auch immowelt.de den Nachsendeantrag zusammengefasst. Hier können auch die aktuellen Preise eingesehen werden. Ein Nachsendeantrag kann übrigens auch via Internet veranlasst werden und stellt in punkto Ausland ebenfalls kein Problem dar.

Veröffentlicht unter Magazin | Verschlagwortet mit , |

Härtere Tarife von Verlegerpräsident gefordert

Zeitungen und Zeitschriften an einem Kiosk

Helmut Heinen, der Präsident des BDZV, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, fordert ganz klar eine Differenzierung der Tarifverträge, die regional angepasst werden müssen. Auch werden von Heinen Einschnitte bei Gehaltssteigerungen gefordert, die sich nach Berufsjahren orientiert. Der Präsident der Verleger werde auf jeden Fall bei der für Redakteure stattfindenden Tarifrunde eine härtere Gangart fahren, denn die veralteten Verträge könne man so nicht mehr annehmen, da sie veraltet seien und so wie er meint, die goldenen Zeiten vorbei seien. Der Anzeigenmarkt sei in der Krise und man könne nichts mehr verteilen. Helmut Heinen fordert den Flächentarifvertrag sehr viel flexibler zu gestalten, da er zu Zeiten als es der Branche noch gut ging erstellt worden ist und längst keine Gültigkeit mehr habe.

Es soll laut des Verlegerpräsidenten ein Nord-Süd-Gefälle geben in der Zeitungslandschaft und somit würde es den Süddeutschen Häusern sehr viel besser gehen als den Norddeutschen Verlagen. Deshalb müsse die Erhöhung eines Gehaltes doch nach den regionalen Gegebenheiten angepasst werden. Weiterhin sollen laut Heinen die Gehälter nicht mehr so stark ansteigen, was die Berufsjahre anbelangt. Dies betrifft vor allem die Tageszeitungsredakteure.

Der Verlegerpräsident Heinen spielen Verantwortung und Leistung eine größere Rolle als das Dienstalter, so sollen die Gehaltssteigerungen dementsprechend angepasst werden.

Der letzte Streik in der Zeitungsbranche brachte für viele nicht den erhofften Erfolg, denn mit 1,8 Prozent und einer Einmalzahlung mussten sich die Streikenden zufriedengeben. Deshalb gab es bei der Tarifrunde von 2011, große Auseinandersetzungen und die Gewerkschaften konnten nur mit Mühe extreme Einschnitte bei den Tarifen abwenden.

Sogar bei diesen Verhandlungen rechnet Heinen mit erheblichen Auseinandersetzungen von beiden Seiten. Von den Gewerkschaften der Deutschen Journalisten-Union bei Verdi und von dem Deutschen Journalisten-Verband haben ihre Forderungen längst formuliert. Mit 5,5 oder auch 6 Prozent fordern die Gewerkschaften laut Heinen unrealistische Vorstellungen, aber dieses Mal werde man nicht mehr damit durchkommen und man werde sich auch nicht länger gegen eine flachere Staffelung bei den Gehältern nach Berufsjahren wehren können.

Foto: Zeitungen und Zeitschriften an einem Kiosk (über dts Nachrichtenagentur)

Veröffentlicht unter Magazin | Verschlagwortet mit |