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<< Waldfriedhof Waldsiedlung Walter-Hochapfel-Haus >>

Friedenskirche (15 k) Flächen- und bevölkerungsmäßig kleinster Leverkusener Stadtteil.
Früher gab es hier eine Dynamit-Fabrik. Der Grund für die verseuchte Erde in einigen Bereichen der Waldsiedlung lieferte die Carbonit-Firma "Schmidt & Bichel". Sie siedelte sich 1887 in der heutigen Waldsiedlung an und befriedigte den wachsenden Bedarf an Sprengstoffen, der vorrangig für die Bergwerke benötigt wurde. Die ursprüngliche Heidelandschaft in der Waldsiedlung, in der sich die später so bezeichnete "Sprengstoff Carbonit AG" niederließ, veränderte ihr Gesicht nachhaltig. Auf 84 Hektar entstanden bis 1926 um die 450 Gebäude und Anlagen.
Zeitweise war die Fabrik über die Schlebuscher Kleinbahn an den Bahnhof Morsbroich angeschlossen.

Nach einer Explosion wurde die Fabrik nicht wieder aufgebaut, stattdessen wurden Einfamilienhäuser errichtet.

Boden- und Grundwasseruntersuchungen 1991/92 brachten zutage, daß das Gebiet Waldsiedlung partiell hochgradig verseucht ist. Gefunden wurden Nitroaromate, die krebserregend und erbgutschädigend sind und zudem Leberschäden hervorrufen können. Im Boden aufgespürt wurden zudem PAK (polizyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) und Blei, Arsen, Cadmium sowie Kohlenwasserstoffe.

Die Waldsiedlung grenzt an Köln-Dünnwald, Bergisch Gladbach-Schildgen und Schlebusch.

Falls Ihr mehr wissen wollt, so schaut doch mal in den Kneipenführer, die Foto-Sammlung oder Denkmalliste nach.

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